Freizeit-Tipp
Freilichtmuseum Hagen
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Eine faszinierende Zeitreise erlebt man bei dem
Besuch des Freilichtmuseums Hagen. Hier wird die Handwerksgeschichte zu
einem echten Abenteuer für Jung und Alt. Vom ausgehenden 18.
Jahrhundert, über die frühindustrielle Produktion, bis hin zur
Hochindustrialisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird dem Besucher
der Werdegang des Handwerks nahe gebracht. In 20 historischen
Werkstätten wird gehämmert, geschnitzt, gefärbt, gebacken und
geschöpft. In der Abteilung Eisen und Stahl werden in der
Nagelschmiede, im Hammerwerk und im Sensenhammer Vorführungen
angeboten. Auch in der Druckerei, Papier- und Sägemühle wird gezeigt,
wie anstrengend die Arbeit im vergangen Jahrhundert war.
Stärken kann man sich mit einem frisch gebackenen Stuten aus der
rustikalen Bäckerei des Museums. Weitere Vorführungen können in der
Löffelschnitzerei, Holzschuhmacherei, Schreinerei, Goldschmiede und
Achatschleiferei besucht werden. Wer dann noch wissen möchte wie früher
in Treibriemenwerkstätten, Seilereien, Blaufärbereien, Ölmühlen und
Kuhschellenschmieden gearbeitet wurde, kann auch hier einen Einblick
durch Vorführungen erhalten.
Nicht nur Kinderaugen folgen in den Werkstätten gebannt den
flinken und geschickten Händen, die für das bedienen der alten
Maschinen und Vorrichtungen auch zwingend notwenig sind. Als Erinnerung
an einen schönen, und nicht nur für Kinder lehrreichen Tag, ist es sogar
möglich, einige der in diesen Vorführungen gefertigten Gegenstände im
Kolonialwarenladen zu erwerben. Wer sich vorab über Öffnungszeiten und
Anfahrt informieren möchte, oder sich bei dem virtuellen Besuch bereits
in vergangene Zeit zurückversetzten lassen möchte, sollte die
Internet-Seite http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum_Hagen/ besuchen.
Fotos unterliegen dem Copyright des Freilichtmuseums Hagen.

