Gargnano am Gardasee

 

 

Alte römische Gedenksteine bezeugen, dass der Ort schon im III. Jahrhundert v. Chr. besiedelt und bis zum XI Jahrhundert unter den Namen Garniano....

 

 

Durch die begeisterten Artikel von borgi53 über den Gardasee habe ich noch einmal in meinen Fotos herum gesucht und habe tatsächlich noch ein paar Fotos von Gargnano gefunden!
Hauptsächlich ging es mir dabei aber um den Kreuzgang! :-))

Nachfolgend ein paar Anmerkungen zu dem Ort Gargnano:

Am Westufer des Gardasees in Richtung Riva del Garda erreicht man Gargnano, einen Ort, der sich an der engsten Stelle des Sees befindet. Er wird von den Brescianer Voralpen und der langen Kette des Monte Baldo beherrscht. Die Zitronengärten und die üppige Vegetation zeugen von milden Klima, so das Gargnano zu einer beliebten Sommerfrische wurde.


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Alte römische Gedenksteine bezeugen, dass der Ort schon im III. Jahrhundert v. Chr. besiedelt und bis zum XI Jahrhundert unter den Namen Garniano bekannt war. Der heutige Orstname stammt aus dem XIII Jahrhundert.In der ersten Hälfte des XIV. Jahrhunderts wurde das Städtchen Lehen der Familie Castelbarco, danach ging es im XV. Jahrhundert an die Venezianer über.

Der Ort besitzt einen kleinen Hafen und lebte lange von dem Fischfang, bis der Tourismus die alten Tätigkeiten verdrängte.

 

Die zwei Feltrinelli-Villen, die erste wurde auch als Mussolini – Villa bekannt, die zweite, gebaut von den Architekten Solmi,wurde Amtssitz der sogenannten „ Republica di Salò“, heute ist die Villa eine Sprachschule für Ausländer.

Die Kirche „San Giacomo de Cali“ ist die ältetste Kirche am Westufer der Gardasees und stammt aus dem XII. Jahrhundert. Das kleine romanische Gebäude weist einen schönen Turm und sehr schöne Fresken auf.

Die Kirche“ San Francesco“ aus der zweiten Hälfte des XIII. Jahrhunderts, war eine von dem Heiligen Franziskus gegründete Einsiedelei. Die Kirche hat ein schönes Portal, eine Statue des Heiligen Antonius, im Inneren mehrere Gemälde und im Turm sehr alte Fresken. Zwischen der Sakristei und dem Kreuzgang sieht man ein tolles Portal aus schwarzen Marmor, der Kreuzgang selbst ist ein Erlebnis. Die maurischen Einfüsse sind unverkennbar, die Kapitelle sind mit Früchten verziert. Die Licht-und Schattenspiele darin, bedingt durch die Bauart, sind schön an zu schauen.
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Die Pfarrkirche „ St. Martino“ stammt aus dem XI. Jahrhundert und wurde im XIV. Jahrhundert von Rodolfo Vantini renoviert. Die Fassade zeigt eine beeindruckende Vorhalle mit Säulen, im Inneren wieder viele Gemälde.

Die Kirche „ San Tommaso Apostolo“ bewahrt wervolle Kunstwerke auf, wie Holzschnitzereien und ein Fresko aus dem XVI. Jahrhundert

Der Zitronengarten an der Straße Gardesana ist eine typische Anlage für den Früchteanbau am Gardasee!

Eigentlich ist es schade, dass Gargnano in wenig im Schatten der bekannteren Orte wie Limone oder Malcesine steht. Den Ort kann ich jedem Urlauber nur empfehlen!

 


 

Dieser Bericht stammt von Klaus Blochwitz, Nettetal.

Text und Fotos unterliegen dem Copyright des Autors!



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