Irland im November

 

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Am letzten Wochenende im Oktober war ich zu einer Hochzeit hoch im Norden in der Nähe von Emden eingeladen.
Die Hochzeit fand in einem kleinen, ruhigen Dorf statt. Als Standesamt fungierte eine uralte Mühle aus dem 17. Jahrhundert. Der Standesbeamte vesuchte aus Höflichkeit hochdeutsch zu sprechen, was natürlich gründlich in die Hose ging.Der Bräutigam forderte dann den Beamten etwas entnervt auf, plattdeutsch zu sprechen, der Standesbeamte grinste erleichtert und fand sofort zu seiner Sicherheit zurück und dann wurde es eine schöne Trauung. Und dann wurde gefeiert, mein lieber Scholli, was war ich froh,als ich die Kurve kratzen konnte mit dem Hinweis, dass der Flieger nach Irland nicht auf mich warten würde! tl_files/Irland7.jpg


Am 2. November flog ich dann nach Irland. Ein ehemaliger Arbeitskollege hat angefragt, ob ich ihm etwas helfen könnte.Da Irland eine relativ kleine Insel ist, ca, ein fünftel der Größe von Deutschland, ist alles recht schnell erreichbar.
Ich wurde am Flughafen von meinen Bekannten im strömenden Regen abgeholt und es sollte die ganzen Tage nicht besser werden!


tl_files/Irland4.jpgDer Kollege hat in den Jahren drei kleinere Betriebe im Südwesten der grünen Insel aufgebaut und einen nach dem anderen besuchte ich mit ihm. Da Irland eine relativ kleine Insel ist, ca, ein fünftel der Größe von Deutschland, ist alles recht schnell erreichbar.
Die Wirtschaftskrise hatte auch hier voll zugeschlagen, die Aufträge blieben aus, dass kleine Unternehmen wackelte.

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Leider blieb Irland Novembergrau, dunkle,tief hängende Wolken, die fast den Boden berührten, Regen, Regen, Regen. Zum fotografieren hatte ich zwangsläufig nicht sehr viel Zeit und die wenigen Fotos musste ich wegen des starken Regens sowieso aus dem Auto machen.
Ein, zweimal kam die Sonne für einen kurzen Moment zum Vorschein, aber leider genau zum falschen Zeitpunkt. Als es weiter ging, kam natürlich auch wieder der Regen und wenn es in Irland regnet, dann regnet es richtig!

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Am 6. November flog ich zurück, im Regen natürlich! Mein Bekannter lachte erleichtert: „ Was bin ich froh, dass Du meine Insel auch anders kennst, sonst würde ich Dich nie wieder sehen!“ Lachend ging er durch den strömenden Regen zum Auto zurück, ein letztes Winken, bis zum nächsten mal!


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Ein paar Fotos sind es dennoch wert, gezeigt zu werden. Seht, Irland ist auch im November grün!
Einen Titel unter die Fotos spare ich mir, vielen ist die Gegend ja sowieso bekannt und die Fotos sprechen für sich.

 

Dieser Reisebericht stammt von Klaus Blochwitz, Nettetal.

 

Text und Bilder unterliegen dem Copyright des Autors.